Projekte, Veranstaltungen, Neuigkeiten

Im Zeitraum vom 29. November bis 10. Dezember 2021 wird enviMV mit Unterstützung der Staatskanzelei MV, einigen Mitgliedern des Umwelttechnologiennetzwerkes sowie CITET auf tunesischer Seite eine Online-Weiterbildung im Bereich Abfallwirtschaft für brasilianische Fachkräfte aus entsprechenden Industrien, Verbänden, Universitäten sowie Gemeinden der Kommune Bizerte durchführen. 

Nachdem dieses innovative Weiterbildungsformat mit Live-Übertragungen aus diversen Kraftwerken bereits 2020 erfolgreich in Brasilien durchgeführt wurde, kann die geplante Weiterbildung auch in diesem Jahr trotz der coronabedingten Reisebeschränkungen stattfinden. 

Zunächst werden in der ersten Woche die theoretischen Grundlagen  durch Vertreter der Hansestadt und Universität Rostock, verschiedener Ministerien MVs sowie unserer Mitglieder das Leea MV und die BN Umwelt GmbH vermittelt. 

Im zweiten Teil der Weiterbildung wird die Praxis vorgeführt – mithilfe digitaler Live-Walks können die brasilianischen Fachkräfte Einblicke in die PET-Recyclinganlage der Veolia GmbH, die Biogasanlage der mele Biogas GmbH, das Kraftwerk der EEW Energy from Waste GmbH sowie die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage und Deponie der OVVD GmbH gewinnen. 

Zu Beginn der Weiterbildung wählen die Teilnehmenden eine Aufgabenstellung, die während der gesamten Dauer der Weiterbildung bearbeitet und am letzten Tag präsentiert wird, sodass neue Projektideen für die Zusammenarbeit zwischen brasilianischen und deutschen Partnern im Bereich der Abfallwirtschaft entstehen. 

Nachdem die EEW Energy from Waste GmbH Stavenhagen zwei Jahre auf die Genehmigung gewartet hat, wurde am 10.11.2021 der symbolische Hammerschlag auf den Grundstein ausgeführt und somit der Bau der neuen Klärschlammverbrennungsanlage in Stavenhagen begonnen. Die Bürger von Stavenhagen und Ivenack hatten versucht den Bau durch eine Unterschriftensammlung zu verhindern, doch das Staatliche Amt für Landwirtschaft und Umwelt (Stalu) genehmigte den Baubeginn, da keine rechtlichen Verstöße vorliegen.

Die Anlage, welche eine Kapazität von ca. 160.000 Tonnen entwässertem Klärschlamm haben wird, soll 2023 in mehrere Schritten in Betrieb genommen werden. Sie vereint den Umwelt- und Ressourcenschutz, da die Verwendung des Klärschlamms in der Landwirtschaft reduziert und somit die Belastung der Umwelt durch Schwermetalle, Mikroplastik, Medikamentenrückstände und Hormone verringert wird. Diese Schadstoffe werden bei der Verbrennung sicher zerstört und abgetötet. Zudem werden Voraussetzungen geschaffen, um bis zu 90% des im Klärschlamm enthaltenen Phosphats zu recyclen und so den für Mensch, Tier und Pflanzen lebenswichtigen, jedoch nicht erneuerbaren Rohstoff Phosphor rückgewinnen zu können. Außerdem wird die Anlage durch die thermische Behandlung künftig grüne Energie gewinnen, die ausreichen könnte, um 80% des Energiebedarfs der Stadt zu decken.

Im Zeitraum vom 18. bis 29. Oktober 2021 hat enviMV mit Unterstützung der Staatskanzelei MV, einigen Mitgliedern des Umwelttechnologiennetzwerkes sowie PROAMB auf brasilianischer Seite eine Online-Weiterbildung im Bereich Abfallwirtschaft für brasilianische Fachkräfte aus entsprechenden Industrien, Verbänden, Universitäten sowie Gemeinden des Bundesstaates Rio Grande do Sul durchgeführt.

Nachdem diese innovative Weiterbildungsformat mit Live-Übertragungen aus diversen Kraftwerken bereits 2020 erfolgreich durchgeführt wurde, konnte die geplante Weiterbildung auch in diesem Jahr trotz der coronabedingten Reisebeschränkungen stattfinden.

Zunächst wurden in der ersten Woche die theoretischen Grundlagen  durch Vertreter der Hansestadt und Universität Rostock, verschiedener Ministerien MVs sowie unserer Mitglieder das Leea MV und die BN Umwelt GmbH vermittelt.

Im zweiten Teil der Weiterbildung wurde die Praxis vorgeführt – mithilfe digitaler Live-Walks konnten die brasilianischen Fachkräfte Einblicke in die PET-Recyclinganlage der Veolia GmbH, die Biogasanlage der mele Biogas GmbH, das Kraftwerk der EEW Energy from Waste GmbH sowie die Mechanisch-Biologische Abfallbehandlungsanlage und Deponie der OVVD GmbH gewinnen.

Zu Beginn der Weiterbildung haben die Teilnehmenden eine Aufgabenstellung gewählt, die während der gesamten Dauer der Weiterbildung bearbeitet und am letzten Tag präsentiert wurde, sodass neue Projektideen für die Zusammenarbeit zwischen brasilianischen und deutschen Partnern im Bereich der Abfallwirtschaft entstanden.

               

Eines unserer Mitglieder, die BN Umwelt GmbH, erhielt im Oktober 2021 den Zuwendungsbescheid des Landes Mecklenburg-Vorpommern zur Förderung von Unternehmensinvestitionen für Anpassungen im Bereich Digitalisierung. Die BN Umwelt wird mithilfe dieses Zuschusses einen digitalen Geschäftsprozess zum mobilen Arbeiten aufbauen und die Gewährleistung der Datensicherheit sicherstellen.

Bei der Antragsstellung für die Förderung wurden BN Umwelt aktiv von Silvia Kohlmann von enviMV unterstützt.

Am 15.09.2021 hat Silvia Kohlmann das Netzwerk enviMV bei der Deutsch-Chinesischen Arbeitsgruppe zur Förderung der deutsch-chinesischen Umwelttechnik und Energieeffizienz der Wirtschaftsförderung Invest in MV in Schwerin vorgestellt.

    

Der Sonderpreis „Umwelt“ für die nachhaltigste Idee im INSPIRED Ideenwettbewerb, den enviMV gestiftet hat, wurde auf zwei Ideen aufgeteilt: Gewonnen haben Dr. Dirk Hollmann und Stefan Peuß mit ihrer Idee „Cell2Green“ sowie Jan Sprafke, Sebastian Foth und Jan Klein mit „indSekt“.

Die Preisübergabe fand am 18.08.2021 im Deck9 in Warnemünde mit unseren Mitarbeiterinnen Silvia Kohlmann und Hannah Medenwald und dem Leiter des Zentrums für Entrepreneurship der Universität Rostock Dr. Martin Setzkorn statt.

                                                                            

                                                                 Sebastian Foth mit „indSekt“                    Stefan Preuß und Dr. Dirk Hollmann mit „Cell2Green“

Das Umwelttechnologienetzwerk enviMV startete im Juli 2021 das Projekt
„Unterstützung von Unternehmen/Einrichtungen im ländlichen Raum zum ressourcensparenden Wirtschaften“.

Im Rahmen des Projektes sollen vier separate Workshopformate zu den Themen Abfall, Energie, Ressourcen und Ernährung konzipiert und zwölf Pilotworkshops innerhalb eines Jahres durchgeführt werden. Der Fokus liegt dabei auf Unternehmen und Einrichtungen aus dem Landkreis Mecklenburgische Seenplatte. Die Workshops werden in den Unternehmen Vorort stattfinden und können individuell an die aktuellen Herausforderungen angepasst werden.

Ziel ist es, mit einfachen Maßnahmen Ressourcen wie Material und Energie einzusparen und so Kosten im Betrieb zu reduzieren sowie gleichzeitig damit etwas für die Umwelt zu tun.

Das laufende Projekt wird mit Mitteln der Europäischen Union als Teil der Reaktion der Union auf die COVID-19-Pandemie durch das Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Gesundheit MV finanziert. Mit dem Projekt werden die folgenden UN-Ziele für nachhaltige Entwicklung umgesetzt:

5.         Gleichstellung der Geschlechter

8.         Nachhaltiges Wirtschaftswachstum und menschenwürdige Arbeit für alle

12.       Nachhaltige Konsum- und Produktionsweisen

Haben Sie Interesse Ihr Unternehmen mit lokalen Maßnahmen nachhaltig zu gestalten?
Welche/-n der vier Bereiche Abfall, Energie, Ressourcen und Ernährung würden Sie gerne mit Ihrem Personal thematisieren?

Melden Sie sich gerne bei der Projektleiterin Agata Korpal!

    
                                                                                     als Teil der Reaktion auf die Covid-19-Pandemie finanziert

Am 09. Juni 2021 wurde die erste PET-Recyclinganlage Norwegens durch Finanzministers Jan Tore Sanner eröffnet. Betrieben wird die Anlage von Veolia.

Bisher wurden in Norwegen gesammelte Pfandflaschen  nach Deutschland, Schweden und in die Niederlande exportiert, um dort recycelt zu werden.

Fortan wird die neue PET-Recyclinganlage für Pfandflaschen mit einer Kapazität von bis zu 25.000 Tonnen pro Jahr über 80 Prozent des gesamten Pfand-Einwegflaschenaufkommens des Landes stofflich verwerten, so Veolia. Für die Veolia PET Deutschland GmbH ist dies neben dem Betrieb von Anlagen in Rostock, Frauenfeld (Schweiz) und Norrköping (Schweden) die vierte Recyclinganlage, die lebensmitteltaugliche PET-Pellets herstellt.

Weitere Informationen finden Sie hier.

Die Hanse- und Universitätsstadt Rostock plant den Aufbau eines Netzwerkes zum Klimaschutz. Dies soll durch das externe Netzwerkmanagement vom Umwelttechnologienetzwerk enviMV übernommen werden.

In der Projektlaufzeit sollen mit den Teilnehmern Maßnahmen im Bereich Klimaschutz zu CO2-Einsparung, Energiemonitoring (Ökologischer Fußabdruck) und nachhaltiger Beschaffung ausgewählt und umgesetzt werden. Dazu werden die teilnehmenden Unternehmen von qualifizierten externen Fachkräften beraten.

Vorab wurden die Hanse- und Universitätsstadt Rostock, die kommunalen Unternehmen Stadtwerke Rostock AG, die Stadtentsorgung Rostock GmbH, Rostocker Straßenbahn AG, Nordwasser GmbH, WIRO Wohnen in Rostock Wohnungsgesellschaft mbH sowie die Universität Rostock als potentielle Netzwerkpartner identifiziert.

Durch die aktuelle Corona-Pandemie bedingt wurde im April 2021 gemeinsam mit dem Bildungswerk der Wirtschaft eine digitale Informationsveranstaltung mit den jeweiligen Ansprechpersonen der potenziellen Netzwerkpartner durchgeführt. In der Informationsveranstaltung wurde über das Ziel, die geplanten Maßnahmen, die kalkulierten Kosten, die vertraglichen Bedingungen sowie die Eigenanteile informiert.

Ziel ist es, anschließend einen Antrag für eine Förderung in der Nationalen Klimaschutz Initiative für ein kommunales Netzwerk in Rostock im Bereich Klimaschutz zu stellen. Eine Zusammenarbeit und Austausch mit der Regiopolregion Rostock (Landkreis Rostock) und den kommunalen Akteuren ist darin geplant.

Der am 18.12.2018 in Marlow ernannte MV Zukunftsrat, bestehend aus Persönlichkeiten der Wissen­schaft, Wirtschaft, Kultur und Zivil­gesell­schaft wurde im September 2020 von der Ministerpräsidentin Manuela Schwesig einberufen.

Unter anderem beteiligt sich Herr Dietrich Lehmann, Geschäftführer der mele Biogas GmbH, eines der Mitglieder von enviMV, an der Arbeit des Zukunftsrates.

Die Ziele des MV Zukunfts­rates sind, die notwendige Transformation und den Struktur­wandel in Wirtschaft und Gesellschaft in Richtung Nachhal­tigkeit und Erreichung der Pariser Klimaziele zu befördern sowie Empfehlungen in Form eines transformativen Zukunfts­programms zu erarbeiten. Seine erste Sitzung hatte der Zukunftsrat am 22.10.2020 in Schwerin.

Am 19. März 2021 erfolgte die digitale Abschlussveranstaltung mit der Übergabe des Aufbruchsdokumentes unter dem Titel „Unsere Zukunft ist jetzt! Für ein nachhaltiges, digitales und gemeinwohlorientiertes MV. Zukunftsbilder und ein Zukunftsprogramm des MV Zukunftsrates für die Jahre 2021 bis 2030“ an die Landesregierung Mecklenburg-Vorpommerns.

 

              Sitzung des Zukunftsrates MV                             digitale Übergabe an die Regierung und die Ministerpräsidentin Manuela Schwesig

Rund 60 Betreiber von Kraftwerken in M-V trafen sich am 9. und 10. April in Bergen auf Rügen zum 7. Forum Kraftwerke M-V. Organisiert wurde das Forum durch den Verein enviMV. Das Forum nutzten die Betreiber um sich unter anderem über die Klärschlammverwertung in unserem Land zu informieren.

Hier geht’s zum Video.